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Stéphen Delattre

Stephen Delattre ChoreografStéphen Delattre

Choreograph

Stephen Delattre, geboren in Frankreich, entwickelte seine erste Choreografie bereits im Alter von 13 Jahren und ist seitdem ein leidenschaftlicher und innovativer Choreograf geworden, der Elemente des klassischen und modernen Balletttanzes benutzt, um seine ganz eigene Körpersprache zu entwickeln. Mit seinen charakteristischen und poetischen Umsetzungen schafft er ein persönliches, Raum und Zeit unabhängiges Bild, welches ihn unmittelbar mit dem Publikum verbindet.

Während seiner Laufbahn als Choreograf wurde Stephen mit seiner Arbeit nach Frankreich, Polen, Korea, Russland, der Dominikanischen Republik, Belgien, Holland, Schweden, Deutschland, Israel, Portugal, China, Griechenland, Japan und Italien eingeladen. Nach seiner Auswahl zum internationalen Tanz Festival „Side-by-Side“ in Düsseldorf, wurde seine Arbeite mit dem „Besten Video des Monats“ ausgezeichnet. Im Jahr 2008 erhielt er vom danceforyou-magazin die Auszeichnung „Bester Nachwuchs-Choreogaf“ und nahm 2010 am „Internationalen Choreografie Wettbewerb“ in Hannover teil, bei dem er für seine Arbeit den „Kritiker Preis“ erhielt.

Delattre entwickelte zahlreiche Choreografien für deutsche Staats- und Stadttheater wie z.B. dem saarländischen Staatstheater Saarbrücken, dem Staatstheater Braunschweig, der Staatsoper Hannover, dem Stadttheater Augsburg und dem Theater Hagen. Ebenso kreierte er aber auch international für die Kielce Dance Company in Polen, dem Modern Dance Theatre in Ankara, dem Busan International Dance Festival in Korea, dem National Centre of Performing Arts in Peking, dem Modern Dance Festival in Portugal, der International Stage Dance Gala in Italien und Japan. Des Weiteren entwickelte er Choreografien für die „Ecole Nationale Supérieure de Danse“ in Marseille und der „Ecole Supériere de Dance“ in Cannes – Frankreich.

Einladungen als Gastchoreograf führten in zum Staatstheater Stuttgart, der Lucky Trimmer Tanz Performance in Berlin, dem Stadttheater Hagen, dem Stadttheater Giessen, dem Stadttheater Koblenz und dem Stadttheater am Gärtnerplatz in München.

Nachdem er 2011 für Tänzer des Staatstheaters Mainz das Stück „BLA Bla bla“ kreierte, präsentierte er einige seiner Choreografien mit dem Ballettabend „Poetry takes Form“ in den Mainzer Kammerspielen – eine Produktion, die vom Kultusministerium Rheinland-Pfalz unterstützt wurde.

Delattre entwickelte Kreationen für Prinzipal-Tänzer des Staatstheater Karlsruhe, dem Royal Danish Ballet, dem englischen National Ballett, der Semperoper Dresden, sowie beim Stuttgarter Ballett für Bridget Breiner, Katja Wünsche, Alicia Amatriain, David Moore und Alexander Zaitsev.

2012 gewann Delattre den ersten Preis für seine Choreografie beim „“ilDance first Choreography Competition“ in Schweden. Im gleichen Jahr war er eingeladen, das Stück „Rain in her dark eyes“ für die erste Solo- Tänzerin Marie-Agnès Gillot der Pariser Staatsoper zu kreieren, welches als Weltpremiere am Bolshoi Theater in Moskau für das 20. Jubiläums von „Benois de la Danse 2012“ uraufgeführt wurde.

2013 war Stéphen Delattre Mitglied der Jury beim internationalen Tanzwettbewerb „Terpsichore‘s Works 2013“ in Griechenland.

2014 feierte seines Handlungsballettes MOMO, nach dem weltbekannten Roman von Michael Ende Premiere, gefolgt von dem Handlungsballett Notre-Dame de Paris, nach dem historischen Roman von Victor Hugo, im Jahre 2016. Beide Werke wurden von eine großen Publikum gefeiert und erhielten hervorragende Kritiken.

Delattre als Tänzer

Stéphen Delattre, absolvierte seine Ausbildung zum Tänzer an der „Ecole Nationale Supérieure de Danse“, unter der Leitung von Roland Petit in Marseille von 1993 bis 1999.

Sein erstes Engagement führte ihn zum Ballett International unter der Leitung von Rosella Hightower in Cannes in 2000. Hierauf folgten das Staatstheater Saarbrücken 2002, das Staatstheater Braunschweig 2004, die Staatsoper Hannover 2006, das Stadttheater Augsburg 2007. Von 2009 bis 2012 war Stéphen Solo-Tänzer des Staatstheater Mainz.

Stéphen tanzte ein weitreichendes Repertoire, zu dem u.a. Werke von George Balanchine, William Forsythe, Roland Petit, Itzik Galili, Mauro Bigonzetti, Nacho Duato, Mikhail Fokine, Angelin Preljocaj, Marco Goecke, Jacopo Godani, Thierry Malandain, Christian Spuck, Jörg Mannes, Trey McIntyre, Emily Molnar, Martino Müller, Kevin O´Day, Henning Paar, Davide Bombana, Regina van Berkel, Kyle Bukhari, Georg Reischl, Cayetano Soto, Didy Veldman, Bridget Breiner und Renato Zanella gehören.

Er interpretierte Hauptrollen wie in „Traumgekrönt“ oder „White Rabbit / Alice im Wunderland“, „Mercutio / Romeo und Julia“, „Fritz und Chinese / Nussknacker“, „Jago / Othello“ und „Lysander / Sommernachtstraum“.

2000 gewann er jeweils den Ersten Preis für Solo und Duett, beim National Dance Competition von der PACA. Stéphen Delattre wurde als „Bester Tänzer 2009“ vom Augsburger Journal nominiert.